Archiv für die Kategorie „Science fiction & Phantastik“

Der Tag, an dem die Mauer brach

Samstag, 24. März 1984

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c) Alle Rechte beim Autor

Literaturpreis 1985 des Science Fiction Club Deutschland

Während der “Orangenen Revolution” 2006: Zweisprachige (deutsch / ukrainisch) Lesung auf Einladung der Deutschen Botschaft und des Goethe-Instituts Kiew

“Personen und Handlung sind frei erfunden – wer garantiert uns das?”

So stand es im Nachwort dieses Romans, der im Jahr 1985 (!) – vier Jahre vor dem tatsächlichen Fall der Mauer – erschienen ist. Kurz zuvor schrieb das große Verlagshaus Bertelsmann, zu dem auch so politische Magazine wie der STERN gehören: “Die Berliner Mauer ist kein Thema – und wird es in den nächsten 25 Jahren auch nicht werden.“ Die großen Meinungsmacher irrten sich um fast 20 Jahre – TRPM nur um zwei. Dennoch beschreibt Thomas R. P. Mielke (nicht verwandt und nicht verschwägert) visionär, wovon später immer behauptet wurde, das alles hätte niemand voraussehen können: Zur 750-Jahrfeier Berlins fällt am Pfingstabend des Jahres 1987 ohne einen einzigen Schuss die Berliner Mauer. Im Freudentaumel liegen sich Ost und West in den Armen und alle sagen “Wahnsinn!” Zuerst ist alles in diesem Thriller nur ein Film-Drehbuch. Aber dann wird aus der angeblichen Filmidee eine hochexplosive politische Realität.

Pressestimmen:

“Autor knackt Mauer” EXPRESS KÖLN am 10.12.1985

„Thomas R. P. Mielke, langjähriger Experte für die Berlin-Werbung des Senats, mochte nicht warten. Der Geschäftsführer der Berliner Werbeagentur Dorland, für Science-fiction-Literatur mehrfach preisgekrönt, schrieb sich auf 281 Taschenbuchseiten den Berliner Traum von der Seele: ‘Der Tag, an dem die Mauer brach’.“ DER SPIEGEL

“Gekonnt spielt der Wahlberliner übergangene Fakten aus 40 Jahren Besatzungsstatut in Berlin aus. Ein brandneuer Polit-Thriller mit brisantem Szenario.” EXPRESS KÖLN

“So verwegen wie sein Schluss ist das ganze neue Buch… und entsprechend turbulent war die Aufnahme bei Lesern und Kritikern.” URANIA BERLIN

Das Sakriversum

Dienstag, 23. März 1982

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deutsch, polnisch, russisch

Heyne TB, Bertelsmann Club HC, Schneekluth HC, Rowohlt TB, c) Alle Rechte beim Autor

1. Platz Kurd Lasswitz-Preis 1983

“Goldener Mordor” (Schweiz)

Wer diesen Roman gelesen hat, wird nie wieder unbefangen an einer Kathedrale vorbei gehen!

Anno Domini 1318: Der letzte große Kreuzzug ist gescheitert. Mächtige Orden wie die Templer sind zerschlagen, die Päpste nach Avignon geflohen. Nur wenige Jahre zuvor hatte Papst Bonifatius VIII. noch einmal vergeblich versucht, mit seiner Bulle “Unam sanctam” alle geistliche und weltliche Macht für das Papsttum zu sichern. Er wurde als Ketzer angeklagt. Gleichzeitig stockt der Weiterbau an den überall begonnenen gotischen Kathedralen. Nur an der größten und schönsten aller Kathedralen darf Roland von Coburg, der illegitime Sohn des Ketzerpapstes, weiterarbeiten. Denn er allein kennt das Geheimnis der himmelwärts strebenden Portale. Unter dem Dach baut er das Sakriversum, einen von der Welt vollkommen abgeschlossenen Lebensraum, in dem er seine unehelichen Kinder, die Zwillinge Gudrun und Lancelot, versteckt.

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700 Jahre lang überstehen ihre immer kleiner werdenden Nachkommen in dieser ökologischen Nische Hungersnöte, Pestilenz und Kriege. Sie überleben als Großfamilie oder auch Völkchen der “Schander” den Tag des Jahres 2018, an dem das weiße Feuer der Neutronenbomben alles anderen Menschen auf der Erde auslöscht – bis auf Götz von Coburg, den letzten “weltlichen”  Nachkommen des Kathedralenbaumeisters. Doch gerade dieser Mann wird zur Gefahr und zugleich zur Hoffnung für sie.

Pressestimmen:

“Mielke baut eine großartige Welt vor den Augen der Leser auf, erzählt etwas Neues, Eigenständiges – sein bislang bestes Werk.” DARMSTÄDTER ECHO

“Das könnte das Kultbuch der Alternativen werden – und doch wieder nicht, weil es der Geschichte an Einfalt mangelt… denn das Besondere, Bestrickende liegt gerade darin, dass sie eine alternative technologische Entwicklung ausmalt.” DER STERN

“Das Sakriversum zählt zu den wichtigsten Werken der deutschen Science fiction.” SF SPECIAL

Der Pflanzen Heiland

Sonntag, 22. März 1981

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Heyne TB, Lübbe TB, c) Alle Rechte beim Autor

Buddha, Jesus, Mohammed – und dann ein Baum?

An einem vorbestimmten Tag des Jahres 2499 verlassen Mingo von Quedlinburg, Junge und Herr Hund die menschenleeren Wälder Kareliens, um nach Irkutsk am Baikalsee zu reisen. Gleichzeitig machen sich überall die Delegierten jener Siedlergruppen auf den Weg, die 300 Jahre nach der großen Umweltkatastrophe zur Erde zurückgekehrt sind.

Denn zur Jahrhundertwende zum Jahr 2500 soll am “Heiligen Auge Sibiriens” ein neuer Heiland auftauchen – ein Messias, der das Geheimnis kennt, wie Leben möglich ist, ohne anderes Leben zu töten oder sich von gestorbenem tierischen und pflanzlichen Leben zu ernähren. Doch als er kommt, erkennen sie ihn nicht und morden weiter – bis Mingo von Quedlinburg, der Baum in Menschengestalt, für sie blüht …

Pressestimmen:

“Ein Buch, das dem Leser nicht wenig abverlangt, will er den – immer konsequenten – Gedankengängen des Autors folgen. Ein Buch auch, das eine Alternative zum Heute anbietet, eine utopische, gewiss, aber eine nachdenkenswerte.” BÖRSENBLATT DES DEUTSCHEN BUCHHANDELS

Grand Orientale 3301

Freitag, 21. März 1980

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Heyne TB, Heyne Auswahl TB, c) Alle Rechte beim Autor

2. Platz Kurd Lasswitz-Preis 1980

Eine geheimnisvolle Parallelwelt in Bayern (sechs Jahre vor Tschernobyl)

Maktar Aristide vom Eibenberg ist Elektrikmann. Sein Mast an einem Fluß namens Isar trägt die Nummer 3301. Er steht im Dienst der Gilde für die großen Starkstrom- Überlandleitungen, die von Nordeuropa quer über den Kontinent durch wildes Land bis zu den Metropolen des Arabischen Großreiches führen. Seit einigen Jahren tauchen seltsame Menschen in den Wäldern auf, die aus einer anderen Welt zu stammen scheinen. Sie sind desorientiert, von seltsamen Krankheiten gezeichnet und werden gnadenlos gejagt. Steht ihr Auftauchen mit dem rätselhaften Unfall in Verbindung, der sich vor Marktars Zeit ereignete und Hunderte von Elektrikmännern entlang der ganzen Trasse tötete? Trotz strengen Verbots nimmt Maktar Kontakt mit den Fremden auf. Sie kommen tatsächlich aus einer anderen Welt. Aus unserer.

Pressestimmen:

“Vor allem aber ist in der Parallelwelt, durch der Elektrikmann Aristide vom Eibenberg marschiert, Abenteuer angesagt.” PLAYBOY