Archiv für die Kategorie „Historische Romane“

Attila – König der Hunnen

Dienstag, 16. März 1999

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deutsch, türkisch (2 Bände), tschechisch (2 Bände), polnisch

Schneekluth HC (im Schuber), Lübbe TB (2x) Weltbild HC, c) Alle Rechte beim Autor

“Ich weigere mich, die Hunnen als Barbaren zu sehen, nur weil sie Ausländer sind.” (TRPM)

Attila, der jüngste Sohn des Hunnenfürsten Mundschuk, kommt im Jahr 409 n. Chr. als vierzehnjährige Geisel des weströmischen Kaisers Honorius nach Rom. Nur ein Jahr später belagern die zuvor mit dem Imperium Romanum verbündeten Westgoten unter ihrem König Alarich zum dritten Mal Rom und erstürmen es. Attila kann aus der Stadt fliehen und zu seinem Volk zurückkehren, das an der unteren Donau lebt. 35 Jahre später wird er selbst König der Hunnen sein. Obwohl Attila, der das Nomadenleben liebt, die dekadente römische Denk- und Lebensweise zutiefst ablehnt, hat er während seiner Geiselhaft und in seiner Zeit als militärischer Verbündeter Westroms doch gelernt, die Welt auch mit den Augen eines Römers zu sehen. Das macht ihn zu einem idealen Bündnispartner Roms, aber auch zu einem gefährlichen Feind. Für diese sorgfältig recherchierte Roman-Biografie ist der Autor dem legendären Hunnenkönig, dessen Name allein Angst und Schrecken weckte, in mehreren Jahren nachgereist – von den Karpaten bis zu den katalaunischen Feldern, von der Donau bis zur Loire und zu Schauplätzen der Handlung wie Rom und Ravenna, Aquincum und Aquileia.

Pressestimmen:

“In dem Geschichtsbuch einer bewegenden, literarisch wenig behandelten Zeit weiß Mielke wieder kenntnisreich, geschickt und spannend auf Gegenwärtiges einzugehen, auf friedensförderndes Geflecht internationaler diplomatischer Beziehungen, auf Machtstrukturen und eine Entängstigung vor Anderem und Fremdem.” LAUSITZER RUNDSCHAU

Karl der Grosse

Montag, 16. März 1992

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deutsch, polnisch (2 Bände), russisch in Vorbereitung

Schneekluth HC (im Schuber), Rowohlt TB (2x), Bertelsmann Club HC, Weltbild HC (2x), c) Alle Rechte beim Autor

Schon seine Zeitgenossen nannten ihn “der Grosse”

Noch heute, 1250 Jahre später, wird Karl der Große als dominierende historische Gestalt wahrgenommen. Mit ihm endet das angeblich “finstere Mittelalter”. In rund 50 Jahren seiner Herrschaft hat er Weichen gestellt für die Entwicklung Europas – verherrlicht als Heiliger, verflucht als “Sachsenschlächter”, verehrt als gerechter König oder misstrauisch betrachtet als machthungriger Eroberer. Kaum eine historische Persönlichkeit wurde durch die Jahrhunderte so widersprüchlich kommentiert wie Karl, über kaum einen anderen gibt es so viele Anekdoten und Sagen.

Neben intensivem Quellenstudium unternahm der Autor zahlreiche Reisen auf den Spuren Karls überall in Europa. Aus diesem Fundus hat er ein lebendiges Porträt des Herrschers entworfen. Er schildert den kriegerischen und rastlosen König auf seinen weiten Feldzügen, den Reformator des Bildungs- und Gerichtswesens, Verfechter des Gottesstaates und Gründer von Klöstern. Und er erzählt von der Beziehung zu seinen Töchtern und Ehefrauen, sowie vom zerrissenen Menschen Karl auf der Suche nach Sinn und Ziel.

Pressestimmen:

“Das pralle Leben Karls in seiner politisch-geschichtlichen Größe, aber auch in seinen menschlichen Schwächen mag daher manchem Leser durch die packende Schilderung deutlich werden.” AACHENER VOLKSZEITUNG

“Exakte Recherche, eine lebendige Sprache, geschickte Dramaturgie und phantasievolle Ausgestaltung, das ist eine Mischung, mit der ein kreativer, bewährter Werbemann auch ein ‘erhabenes Monument der europäischen Geschichte’ gut verkaufen kann.” BAYERISCHES KULTURMOSAIK

Inanna

Freitag, 16. März 1990

IN ARBEIT

deutsch, türkisch, holländisch

Schneekluth HC, Rowohlt, TB, Lübbe TB, Weltbild HC, c) Alle Rechte beim Autor

Die Ehrenrettung für Gilgameschs verschmähte Stadtgöttin von Uruk

Inanna, die blutjunge Göttin des Himmels und der Erde, überlebt den Untergang von Platons Atlantis und begibt sich auf die Suche nach dem versunkenen Wissen der alten Götter. Damit beginnt für sie eine Odyssee durch Raum und Zeit – von der Sintflut bis zum Entstehen der Frühkulturen von Harappa, Sumer und Ägypten

Pressestimmen:

“Anders als bei Atlantis-Spurensuchern der Kategorie Berlitz kommt bei Mielke ein Werk voller Leben heraus, eine aufregende Schilderung unseres Werdeganges. Wem die Phantasie noch nicht ganz abhanden gekommen ist, der verlebt mit dem 500-Seiten-Wälzer viele Stunden voller Spannung, Farben und Abenteuer in unserer eigenen Vergangenheit. Thomas R.P. Mielke begleitet eine schöne Göttin auf ihrer Reise durch die Jahrhunderte, durch Europa und Kleinasien. Am Ende ihrer Reise lässt Inanna Leser zurück, die sich wünschen, dass die Odyssee dieser Göttin nie enden soll…” RHEIN ZEITUNG

“Uralte Göttermythen, verwoben mit den erstaunlichen Fakten der menschlichen Frühgeschichte. Süffig-faszinierender Lesestoff, gespickt mit abenteuerlichen Einfällen.” COSMOPOLITAN

Gilgamesch – König von Uruk

Mittwoch, 16. März 1988

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deutsch, türkisch, arabisch (2010 mit Übersetzungsförderung durch das Goethe-Institut), russisch in Vorbereitung

Schneekluth HC, Weltbild HC, Rowohlt TB, Lübbe TB, Aufbau TB, c) Alle Rechte beim Autor

2. Platz beim Kurd Lasswitz-Preis 1989

Der erste Mensch, der “ICH” gesagt hat

Rund drei Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung lebte Gilgamesch, der berühmteste König der sumerischen Frühzeit, tyrannischer Herrscher von Uruk im Zweistromland von Euphrat und Tigris. Fünf Epen, die erst 1000 Jahre nach Gilgameschs Tod aufgezeichnet wurden, berichten vom Werdegang und den Abenteuern des »alten Helden«, der halb Mensch und halb Gott und von jungfräulicher Geburt war. Das erste Großepos der Weltliteratur erzählt von Gilgameschs Widerstand gegen die Götter, von den Jahren als siegreicher König, vom Kampf gegen Stürme, Seuchen und Eroberer, von den Prüfungen, die Gilgamesch mit seinem Freund, dem Wildmann Enkidu bestehen muss, und dem Frevel an den Bäumen des Heiligen Waldes, von der Erfindung der Schrift und der Fünf-Tage-Woche, von Gilgameschs Weigerung, die Heilige Hochzeit mit Inanna, der Stadtgöttin von Uruk, zu vollziehen, seinem Kampf gegen den Himmelsstier als furchtbare Waffe der Götter und von seiner Suche nach Unsterblichkeit in der Unterwelt und im fernen Himalaja.

Pressestimmen:

“Mielkes Gilgamesch-Interpretation enthält die Ingredienzien eines modernen Unterhaltungsromans und vermittelt zugleich ein präzises Bild einer wichtigen Menschheitsepoche.” WELT AM SONNTAG

“In der mitreißenden Sprache Mielkes entwickelt sich von den ersten Seiten an ein wahrer Gilgamesch-Sog, der der Faszination von Tolkiens Kult-Buch ‘Herr der Ringe’ kaum nachsteht.” WESTFALENPOST

“So hat Thomas Mielke aus legendenumwobener Historie mit Witz und einem Schuß modischer Esoterik einen süffigen Lesestoff gemixt.” TZ MÜNCHEN

“Thomas R.P. Mielke erzählt die Geschichte so spannend wie ein Fantasy-Spiel.” STERN

“Am meisten Verständnis für die entmachtete Priesterin hat Autor Mielke.” BRIGITTE