Archiv für die Kategorie „Historische Romane“

Auswahl historischer Romane

Sonntag, 31. Mai 2009

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Die Varus-Legende

Montag, 13. Oktober 2008

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Scherz SC / Fischer E-Book / Fischer TB / c) Fischerverlage

Wollen Sie wissen, wer Varus wirklich verriet?

2009 jährt sich zum zweitausendsten Mal das bis heute mysteriöse Massaker an drei römischen Legionen irgendwo im „Teutoburger Wald”.Mehr als 20.000 bestens geübte römische und verbündete germanische Reiter und Fußkrieger sind damals durch zuvor zerstrittene Germanenstämme nach Partisanenart überfallen und vernichtet worden. Ihr heute noch gerühmter Anführer war der gebürtige Cherusker Hermann-Arminius – längst selber Römer und Führungsoffizier im Generalstab von Varus, dem angeblich naiven Gouverneur der neuen Provinz Groß-Germanien

Dabei gehörte der Senator zur kaiserlichen Familie. Er galt als Profi bei der Bekämpfung von Aufständischen. Tatsache ist, dass er bereits als Berater von König Herodes dem Großen mit den dramatischen Ereignissen um die Geburt von Jesus und den mörderischen Guerillakämpfen der Judäer gegen Rom fertig geworden war. Und dass er dabei, wie Flavius Josephus lange vor Tacitus, Dio und noch späteren Quellen mit Respekt berichtet, den Tempelschatz und das Gewand des Hohenpriesters in Jerusalem gerettet hat.

Stecken daher neben dem Verrat von Arminius noch ganz andere Intrigen und Kämpfe um die Macht hinter der „Varus-Schlacht”, die nie eine richtige Schlacht, sondern ein tagelanges – von ganz oben geplantes? – Partisanen-Desaster war? Dieser Roman berichtet die Ereignisse aus der Sicht von Varus. Und in einer zweiten Erzählebene im Jahr 2009 von den Gründen für die mörderische Propaganda-Falle und das „Verbot der Erinnerung“ an die tatsächlichen Vorgänge.

Pressestimmen:

Bielefelder / Halterner Zeitung / Lippische Landeszeitung / Märkische Allgemeine / Mindener Tageblatt / Neue Osnabrücker Zeitung / Neue Westfälische / Schweriner Volkszeitung / Westfalenblatt

Colonia – Roman einer Stadt

Freitag, 15. August 2008

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Schneekluth HC, Lübbe TB, Emons TB c) Emons Verlag

2000 Jahre einer deutschen Stadt – durchgesehene und um ein aktuelles Kapitel erweiterte 10. Auflage im August 2008

Der Junge Rheinold soll das Amulett der Druiden erhalten und damit erwachsen werden. Doch römische Legionäre stürmen den Heiligen Hain und erschlagen seinen ganzen Stamm. Rheinold bleibt nur das Amulett, eine Reliquie, in deren Magie er nicht mehr eingeweiht werden kann.  Fortan erzählt Rheinold in Ich-Form, was er erlebt – mit den germanischen Ubiern, den Legionären Caesars und Agrippas, nach der Schlacht im Teutoburger Wald und während des Untergangs des Imperium Romanum.

Er lebt als Tavernenwirt und Schreiber in CCAA. Er sieht, wie die Merowinger kommen und gehen, wie die Christen und Franken in der Stadt ansässig werden. Er spendet als Silberschmied ein Vermögen für die Westfassade des karolingischen Doms und darf als Geselle am Ostchor der neuen gotischen Kathedrale mitbauen. Er überlebt die Pestwellen als Dominikanermönch, sieht, wie der Dombau für drei Jahrhunderte zum Erliegen kommt. Er druckt im katholischen Cölln Schriften von Martin Luther, sieht Wiedertäufer und die Folgen des Dreißigjährigen Krieges, Franzosen und Preußen, sowie die Fertigstellung und Einweihung des Doms ohne den vom Kaiser ins Exil geschickten Erzbischof. Eigentlich soll alles am letzten Tag des Jahres 2000 auf dem Südturm des Kölner Doms enden …
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NEUES KAPITEL (Köln ab 2000)
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:… doch dann wird der Schacht für die Nord-Süd-Bahn begonnen, Kirchtürme wanken, ein Römerschiff taucht aus der Vergangenheit auf und der Direktor des Römisch-Germanischen Museums trifft eine sensationelle Entscheidung.

Pressestimmen:

“Welche Stadt könnte einen würdigeren Romanhelden abgeben als das altehrwürdige Köln?” WELT AM SONNTAG 2001

“2000 Jahre Kölner Stadtgeschichte – spannend erzählt und aufbereitet … mit einer Fülle historischer Fakten, kombiniert mit einer Geschichte, die ans Herz geht.” TOP MAGAZIN KÖLN 10/2008

“Für die Neuauflage hat der … Autor … eigens ein aktuelles 43. Kapitel verfasst, das sich dem Geschehen der vergangenen Jahre widmet … Das alles verquickt der Autor auf höchst vergnügliche Weise mit dem Leben seines Romanhelden.” RHEINISCHE POST 10.10.2008



Die Avignon-Trilogie

Donnerstag, 16. März 2006

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deutsch, polnisch, spanisch

c) Fischerverlage

Drei “Smaragdus”-Romane

Band 1, Zeit der Handlung: 1314 mit Papst Clemens V.

Avignon 1314. Der mächtige Orden der Templer existiert nicht mehr. Sie werden für das klägliche Ende der Kreuzzüge verantwortlich gemacht und der geheimen Alchimie, Sodomie, Ketzerei und Teufelsanbetung angeklagt worden.

Nachdem die letzten Anführer öffentlich verbrannt sind, jagt der Student Bertrand de Comminges, auch Smaragdus genannt, im Sturm des Mistrals an der Rhône entlang in Richtung Avignon. Hier ist Bertrands Vater Bertrand de Goth gerade als Papst Clemens V. eingezogen.
Bertrand ist nicht der letzte der Templer, aber wahrscheinlich der einzige Mensch, der die geheimen Zeichen des Ordens und ihre Herkunft aus der Weisheit von König Salomo erkennen könnte.
Doch da verlässt Papst Clemens V. Avignon todkrank über die Brücke von Avignon. Philipp der Schöne und die Dominikaner trumpfen auf.

Band 2, Zeit der Handlung: 1328 mit Papst Johannes XXII.

Bertrand de Comminges ist ein angesehner Bürger in der Papstresidenz geworden. Er kauft verbotenes jüdisches und islamisches Wissen in Spanien und und bringt die Bücher auf verborgenen Wegen bis zum neuen Papst Johannes XXII. Als er dafür mit einer päpstlichen Goldenen Rose ausgezeichnet werden soll, gerät er in die Kämpfe zwischen Papst und Kaiser, Guelfen und Ghibellinen, Kurie und Armut predigenden Franziskanern. Nur mit Hilfe von Rainier Grimaldi, dem Admiral von Frankreich, seiner Tochter Catherine und dem Silber der Templer gelingt es ihm, den Bayern Ludwig IV. nach seiner Eigenkrönung zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation von der Eroberung Avignons und des Heiligen Stuhls abzuhalten.

Band 3, Zeit der Handlung: 1342 mit Papst Benedikt XII.

Bertrand de Comminges hat sein Handelshaus in der ehemaligen Templer-Komturei an der Rue St. Agricol an seinen Sohn Elias übergeben und kümmert sich insgeheim um den Bau des riesigen Papst-Palastes – jedoch nicht, um die größte Festung der Kirche zu fördern, sondern um ein “pyramidales Grabmal” über dem eigentlichen Geheimnis der vernichteten Tempelritter aufzutürmen.
Doch da stirbt der fromme Papst Benedikt XII. und ein ehemaliger Kanzler des Franzosenkönigs übernimmt den Heiligen Stuhl. Noch während der Krönungswoche läßt der prunksüchtige Clemens VI. “Scintilla”, den Verschwörer aus Anagni und schärfsten aller Inquisitoren gegen Bertrand, den Dichter Petrarca und die Juden im Comtat Venaissin zuschlagen…

Pressestimmen:

“Mit seiner genauen Nachforschung fügt er jede Menge Fakten zusammen und mit einem Schuss reiner Phantasie (R. P.) gelingt es ihm, eine sehr spannende Trilogie zu schreiben. Es ist eine Gratwanderung zwischen Fantasy und historischem Roman, die er den Lesern zumutet. Wer sich darauf einlässt, hält einen wunderbaren Roman in den Händen.” BÜCHERBRIEF

Gold für den Kaiser

Dienstag, 16. März 2004

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Herbig HC, Fischer TB, c) Fischerverlage

Ein faktenreicher Roman über Jacob Fugger, den heimlichen Herrscher des Mittelalters

Augsburg, Pfingsten 1473: Kaiser Friedrich III. zieht ein, samt seinem vierzehnjährigen Sohn Maximilian und einem tausendköpfigen, ziemlich zerlumpten Gefolge. Jacob Fugger, jüngster von sieben Brüdern und gerade Priesterschüler geworden, erlebt mit, wie überall in der reichen Stadt Augsburg die Türen vor den Kaiserlichen zugeschlagen werden, weil sie nicht zahlen können. Von diesem Tag an will Jacob mehr über die Macht des Geldes wissen. Bei Lehr- und Wanderjahren von Amsterdam bis Rom und Venedig lernt er, wie die Geschäfte mit Politik und Intrigen verwoben sind. Er verdient am Ablasshandel und wird zum Bankier von Papst und Kaiser. Aber nur wenige wissen, wie sehr der mächtige Jacob Fugger um seinen Reichtum kämpfen muss. Und ohne die geheime Liebe einer Tochter Venedigs, der verbannten Königin von Zypern, würde der angeblich reichste Mann der Welt alles, was er besitzt, verlieren.

Pressestimmen:

“Der Autor gibt mit seiner Schilderung von Beziehungen, in denen Wahrheit und Fiktion wie Zahnräder gut ineinander greifen, seinen Lesern das Gefühl: ‘So könnte es gewesen sein.’” AUGSBURGER ALLGEMEINE

“Das Werk zeugt von einem hohem Sachverstand des Autors für die unsichere Zeit des ausgehenden 15. Jahrhunderts.” OBERHESSISCHE PRESSE

Orlando furioso

Samstag, 16. März 2002

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Rütten & Loenig HC, Aufbau TB, c) Alle Rechte beim Autor

Der Mittelalter-Bestseller vom (vor Eifersucht) “rasenden Roland”

4845 Achtzeiler in 46 Gesängen – der 500 Jahre alte Renaissance-Bestseller erstmals in deutscher Sprache auf 735 Seiten als Roman quellengetreu neu erzählt

nach Ludovico Ariosto (1474-1532)

Der Orlando furioso (d.h. der wütende / rasende Roland) gilt als das unterhaltsamste Epos der Weltliteratur – voller rätselhafter Verwicklungen, rasanter Verfolgungen, phantastischer Szenen, erotischer Abenteuer und satirischer Zeitkritik. Im Orlando furioso handelt kein einzelner Held mit all seinen Konflikten und Schwierigkeiten, sondern eine Gruppe von ziemlich eigenwilligen und zumeist unsterblich verliebten Paladinen vom Hof Karls des Großen in Paris (den es historisch gesehen ebenso wenig gab wie ein um 800 n. Chr. von Orlando im Meer versenktes Schießgewehr mit deutscher Technik). Erstmals in der Literatur spielen auch weibliche Heldinnen gleichberechtigt in den schnell wechselnden, immer wieder überraschend und amüsant ineinander verstrickten Handlungssträngen mit. Und das gelingt so faszinierend, dass schon Goethe und Shakespeare und später natürlich auch J.R.R. Tolkien, Umberto Eco und – kongenial – Monty Python regelrecht süchtig nach den phantastischen Geschichten wurden.

Pressestimmen:

“Ein historisches Epos, das die gesamte europäische Literatur von Shakespeare bis Tolkien beeinflusste, in ganz neuem Gewand.” RHEIN-NECKAR ZEITUNG

“Alles, was eine gute Geschichte braucht, ist dutzendfach vorhanden. Besonders spannend sind die vielen Figuren, die später andere Autoren beeinflusst haben: Neben Harry Potters Reittier, dem Hippogryphen, gibt es zum Beispiel einen einzelnen bösen Ork, der Jahrhunderte später in J.R.R. Tolkiens ‘Herr der Ringe’ wieder auftaucht.”NEUE PRESSE HANNOVER

“Ein fulminantes Buch.” WESTFÄLISCHER ANZEIGER

Zur alten deutschen Orlando furioso-Seite
Zur neuen deutschen Orlando furioso-Seite

Galla Placidia – Roms letzte Kaiserin

Samstag, 16. März 2002

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deutsch, ungarisch

Wunderlich HC, Rowohlt TB, Weltbild HC (2x), c) Alle Rechte beim Autor

Nach einem Manuskript von Claudia Astrid Mielke, www.atlantisfilm.de

Galla Placidia wird um 395 n.Chr. als Tochter des römischen Kaisers Theodosius geboren. Kurz vor seinem Tod teilt Theodosius das Reich in zwei Hälften: Sein Sohn Arcadius übernimmt die Regentschaft über Ostrom, der zweite Sohn Honorius herrscht über Westrom. Galla Placidia geht zunächst leer aus. Da aber klar ist, dass Honorius niemals Kinder haben wird, ist sie die beste Partie ihrer Zeit – wer sie heiratet, bekommt als Mitgift die Westhälfte des Imperium Romanum.

Einige Jahre später wird Rom von den Westgoten eingenommen und geplündert. Galla muss als Geisel mit den Goten ziehen, doch dann verliebt sie sich in den Westgotenfürsten Athawulf und wird seine Frau. Fern von der römischen Heimat verlebt sie eine glückliche Zeit, die jedoch nicht lange währt: Athawulf wird König und gleich darauf ermordet, seine Witwe als Verräterin an Westrom ausgeliefert. Galla kämpft um ihr Leben und greift zu den Waffen einer Frau: Sie heiratet einen der mächtigsten Männer Roms, bekommt zwei Kinder von ihm und wird wenig später, nicht ganz unschuldig, zum zweitenmal Witwe. Als ihr Bruder Honorius stirbt, setzt sie (auch mit Hilfe von Attilas Hunnen) die Rechte ihres Sohnes auf den Kaiserthron durch und ist fortan Regentin.

Nach und nach lernt sie das Spiel der Intrigen und der Diplomatie bis zur Vollkommenheit. Sie erkennt, daß nur sie selbst sich davor schützen kann, ihr Leben lang ein Spielball der Männer und ihrer egoistischen Schachzüge zu werden. Als Frau, Mutter und Kaiserin trotzt sie Goten, Vandalen und Hunnen – kann aber den Untergang des Reiches doch nicht aufhalten …

Karl Martell – Der Retter des Abendlandes

Donnerstag, 16. März 2000

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Schneekluth HC (im Schuber), Lübbe TB, Weltbild HC, c) Alle Rechte beim Autor

Ein Kerl wird gebraucht

Vom rechtlosen unehelichen Herrschersohn zum mächtigsten Mann Europas – der unvergleichliche Aufstieg des Karl Martell. 714, nach dem Tod seines Vaters, des merowingischen Majordomus Pippin II., wird er auf Befehl seiner Stiefmutter Plektrud in Köln eingekerkert. Mit Hilfe der irischen Mönche von Echternach unter Abt Willibrord und eines kleinen Rebellenheeres aus Rheinfranken und Thüringern schlägt er die rivalisierenden Adelsheere aus dem Raum um Paris, verfolgt den dort herrschenden Merowingerkönig bis nach Orleans, erobert Köln, verbannt seine Stiefmutter in ein Kloster und reißt die Macht im Frankenreich an sich. Er rettet das Reich vor den über die Pyrenäen, Narbonne und Avignon rhoneaufwärts und im Westen bis nach Tours und Poitiers (732) heranstürmenden Sarazenen unter den Fahnen Mohammeds.

Er kämpft gegen Friesen und Sachsen, straft die abtrünnigen Herzöge der Baiern und Alamannen, stellt dem überheblichen englischen Missionsbischof Bonifatius nur widerstrebend einen Schutzbrief aus und läßt seinen Sohn Pippin III., den späteren König des Franken, vom Langobardenkönig adoptieren. Er wird so mächtig, daß er das Land selbst ohne Merowingerkönig regieren und – anders als seine Nachkommen – alle Hilferufe und Bestechungsversuche der Päpste in ihrem Dauerstreit mit Langobarden und dem römischen Kaiser in Byzanz ablehnen kann.

Dieser Mann, der sich nie auf einen Handel mit dem Vatikan einläßt und deshalb nie eine Krone trägt, bereitet fast alles von dem vor, was später seinem Sohn Pippin III, und noch häufiger seinem Enkel Karl dem Großen zugeschrieben wird.

Pressestimmen:

“Mußte das Jahrtausend erst zu Ende gehen, ehe man sich an ihn erinnerte?” NEUE-RUHR-ZEITUNG “

Mielkes Art zu schreiben verlässt nie die Seriosität, beschränkt sich nie auf die Darstellung kriegerischer Gewalt. Wie bei kaum einem anderen findet die Darstellung alltäglichen Lebens Eingang in die Schilderung. Das ist spannend und gut recherchiert.” LAUSITZER RUNDSCHAU