Der Pflanzen Heiland

   

Heyne TB (1981), mit neuen Titel Lübbe TB, c) Alle Rechte beim Autor

2. Platz Kurd Lasswitz-Preis 1981

Buddha, Jesus, Mohammed – und dann ein Baum?

An einem vorbestimmten Tag des Jahres 2499 verlassen Mingo von Quedlinburg, Junge und Herr Hund die menschenleeren Wälder Kareliens, um nach Irkutsk am Baikalsee zu reisen. Gleichzeitig machen sich überall die Delegierten jener Siedlergruppen auf den Weg, die 300 Jahre nach der großen Umweltkatastrophe zur Erde zurückgekehrt sind.

Denn zur Jahrhundertwende zum Jahr 2500 soll am “Heiligen Auge Sibiriens” ein neuer Heiland auftauchen – ein Messias, der das Geheimnis kennt, wie Leben möglich ist, ohne anderes Leben zu töten oder sich von gestorbenem tierischen und pflanzlichen Leben zu ernähren. Doch als er kommt, erkennen sie ihn nicht und morden weiter – bis Mingo von Quedlinburg, der Baum in Menschengestalt, für sie blüht …

Pressestimmen:

“Ein Buch, das dem Leser nicht wenig abverlangt, will er den – immer konsequenten – Gedankengängen des Autors folgen. Ein Buch auch, das eine Alternative zum Heute anbietet, eine utopische, gewiss, aber eine nachdenkenswerte.” BÖRSENBLATT DES DEUTSCHEN BUCHHANDELS